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Mein Garten
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| Dachbegrünung: Für
eine Dachbegrünung
entschied ich mich, da mir mein Garagendach aus
Welleternit nicht mehr gefiel. Ich glaube so geht
es vielen mit ihren Garagen oder Hüttendächern,
deshalb gebe ich hier eine kurze Anleitung für
eine Dachbegrünung ,die auf einem Dach mit
geringer Tragfähigkeit der Unterkonstruktion möglich
ist. Auf meinem Garagendach grünt und blüht es
bei fast keinerlei Pflegeeingriffe nun seit ca. 6Jahren.Deshalb
kann ich folgende Aufbautechnik weiter empfehlen,
da sich die Kosten in Grenzen halten und alle benötigten
Materialien in der näheren Umgebung zum Beispiel
im Baustoffhandel oder in Gartencenter erhältlich
sind.
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zum vergrößern bitte anklicken |
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| Schnittdarstellung 1=Folie 2=Dränageschicht 3=Vlies 4=Erdsubstrat 5= Pflanzen |
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Aufbautechnik
:
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Bepflanzung
: Tip
zur Kosteneinsparung : Pflege
und Düngung : |
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| Kompost: | ||||||||||||||||||||||||||
| Die Alchimisten des Mittelalters
versuchten erfolglos wertloses Blei in reines Gold zu verwandeln.
Vollkommen anders ist es bei dem Gärtner der
wertlosen Küchen und Gartenabfall in wertvollen Kompost
verwandelt. Dazu sind nur ein wenig Pflege, ein
Kompostsilo und die Kenntnis über die Zusammenhänge
des
Rotteablaufes notwendig. Bei der Rotte werden biologische
Abfälle durch Mikroorganismen in neue Erde umgesetzt.
Damit dieser Prozeß schnell und ohne Probleme
abläuft
muß der Gärtner nur ideale Lebensbedingungen
für diese
Kleinlebewesen schaffen. Das ist nicht besonders
schwierig da die Mikroorganismen sehr bescheiden sind .
Sie möchten es nur weder zu naß noch zu trocken, ein
wenig Luft und etwas zu Essen haben. Dazu sollte das zu
kompostierende Material locker und abwechslungsreich in
das Kompostsilo geschichtet werden. Auf feuchtes zum
Beispiel Grasschnitt sollte trockener holziger Abfall
kommen. Bei langanhaltender Trockenheit kann der Kompost
vorsichtig gegossen werden. Zur Kontrolle der
Feuchtigkeit benutzt man einen Holzstock den man in den
Kompost stößt, bleibt schmierige Erde daran kleben
ist
der Kompost zu naß. Die Mikroorganismen brauchen zu
ihrer Ernährung 30 Teile Kohlenstoff und ein Teil
Stickstoff. Dieses Verhältnis Kohlenstoff C (lateinisch
Carboneum ) und Stickstoff N (lateinisch Nitrogenium )
nennt man günstiges C/N Verhältnis. Der Kohlenstoff
reichlich im Pflanzenabfall enthalten, liefert den
Brennstoff für die Mikroorganismen. Der Stickstoff den
die Kleinlebewesen für ihren Aufbau brauchen ist aber
nur zum Teil ( siehe Tabelle ) im Pflanzenmaterial
enthalten. Dieses Manko muß der Gärtner durch
zusätzliche
Stickstoffbeigaben ausgleichen. Sehr gute Ergebnisse habe
ich mit einer Mischung aus jeweils 1/3 Kalkstickstoff 1/3
Hornspäne und 1/3 Urgesteinsmehl gemacht. Kalkstickstoff
und Hornspäne sind Stickstofflieferanten, das
Urgesteinsmehl sorgt für die notwendigen Mineralien. Da in unseren meist kleinen Gärten kein Platz für eine Kompostmiete ist empfiehlt sich ein Kompostsilo. Günstiger und mindestens genauso gut als die in bunten Prospekten angepriesenen Silos aus Kunststoff ist ein Silo aus Holzbretter. Beim Selbstbau oder Kauf ist darauf zu achten daß zwischen den Brettern ein genügend großer Abstand ist damit der für die Mikroorganismen lebensnotwendige Sauerstoff eindringen kann, und eine Möglichkeit vorhanden ist aus der man den fertigen Kompost entnehmen kann. Wichtig ist außerdem das der Kompost Verbindung mit dem Mutterboden hat, damit die Mikroorganismen sowie Regenwürmer in den Kompost eindringen können, oder im Winter bei großer Kälte sich in tiefere Erdschichten zurückziehen können. Selbstverständlich ist daß keine durch Krankheiten befallene Pflanzenteile, Plastik , Glasscherben oder anderer Unrat in den Kompost gelangen dürfen. Falls es zu Startschwierigkeiten kommt in dem noch zu wenig Mikroorganismen in dem neu angelegtem Kompost sich eingefunden haben empfehle ich bio rott Kompostbeschleuniger der Firma Schacht in dem humusbildende Pilze und Bakterien enthalten sind. Auch beschleunigt ein zerkleinern der Pflanzenabfälle den Rotteprozeß. Einen reifen Kompost erkennt man daran das er trocken, krümelig ist und nach Waldboden Richt. Den reifen Kompost kann man durch ein Sieb werfen, von groben noch nicht verrottetem Material das man zurück gibt befreien, und als wertvollen Dünger auf die Beete ausbreiten. |
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| Gartenteich:
Die günstigste Methode was Zeit, Arbeit und Kosten angeht ist ein Gartenteich der mit Folie abgedichtet wurde. Diese Teichfolie hat eine Stärke von 0,7 - 2 mm und besteht aus UV-Strahlen stabilisierter, wurzelfesten und frostsicheren Polyvinylchlorid (PVC) . Da heute genügend breite Folien im Handel erhältlich sind und um die Gefahr undichter Klebestellen zu umgehen sollte am besten die Folie aus einem Stück bestehen. Das einzige Manko ist die Empfindlichkeit der Folien gegen spitze Gegenstände wie zum Beispiel scharfe Steine. Um ein Beschädigen der Teichfolie zu verhindern sollte die ausgehobene Grube mit einer Sandschicht bedeckt werden und zusätzlich mit einem Vlies aus Nylon ausgelegt werden. Auf dieses Nylonvlies wird nun die Teichfolie möglichst Faltenfrei ausgelegt was am besten bei warmen Wetter geschieht. An den Rändern wird die Folie scharf umgebogen und eingegraben. Dieses verhindert das das angrenzende trockene Erdreich unseren Teich wie ein Schwamm aussaugt. Bei der Gestaltung sollte man eine Sumpfzone ( ca. 5-10 cm Tiefe ) eine Flachwasserzonen ( ca. 20-30 cm Tiefe) und eine Tiefe Zone mit ca. 1 Meter Tiefe berücksichtigen . Die Sumpfzone bepflanzt man dann mit Sumpfpflanzen wie Sumpfdotterblume, Sumpfvergißmeinnicht oder Wollgras, in der Flachwasserzone gedeihen Seebinse Tannwedel und Igelkolben, die Tiefe Zone ist für Seerosen geeignet. Es sollte aber auch an die Bepflanzung des Teichrandes mit Gräsern und kleinwüchsigen Büschen gedacht werden damit ein harmonischer Übergang geschaffen wird.
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| Bilder von meinem Gartenteich |
zum Vergrößern bitte anklicken |
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| Rosen:
Die Schönheit der Rosen faszinierte die Menschen schon seit Jahrtausenden. So ist es kein Wunder das bis zum heutigem Tage eine große Anzahl von Formen und Farben durch Züchtung entstanden sind. Man unterscheidet die Rosen in erster Linie nach ihrer Wuchsform. Das heißt in Beet, Edel, Strauch, Kletter, Zwerg und Stammrosen. Ein ist die art der Blüte die einfach, halbgefüllt oder gefüllt sein kann. Eine neue Ära der Gartenrosen begann im Jahre 1867 mit dem Erscheinen der ersten Teehybride. Sie leitete das Zeitalter der modernen öfterblühenden Rosen ein. |
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Englische Rosen Der englische Rosenzüchter David Austin kreuzte alte historische Rosensorten mit modernen Teehybriden. Damit gelang David Austin die Blütenpracht der historischen Rosen mit den Vorzügen der modernen öfterblühenden und krankheitsresiständen Rosen zu vereinen. Ich habe nur gute Erfahrungen mit David Austin´s Züchtungen gemacht. Mein absoluter Favorit was Krankheitsresistenz, Wuchs und Blütenreichtum anbelangt ist die Strauchrose Mary Rose. zum Vergrößern bitte anklicken |
Rosen Pflege:
Düngung :Im ersten Jahr nach der Pflanzung sollte am besten gar nicht gedüngt werden, sonst können die jungen Triebe nicht genügend ausreifen und es kann zu erheblichen Frostschäden kommen. Ansonsten kann man im Frühjahr nach dem Abhäufeln ca. 50-100 g/m² eines organischen Rosendüngers ausbringen. Jm Juni kann dann noch eine zweite kleinere Düngergabe von ca. 30-50g/m² gegeben werden. Wässern: Die Rosen wurzeln sehr tief und brauchen daher nicht ständig gegossen werden. Bei langanhaltender Trockenheit ist es günstig die Rosen intensiv ca 10 Liter pro Pflanze alle 2-3 Tage zu gießen. Auf gar keinen Fall sollte über die Blätter gegossen werden, dieses fördert nur Pilzkrankheiten. Schnitt: Bei Strauchrosen wie die oben genannten muß sehr wenig und nur altes und abgestorbenes Holz herausgeschnitten werden. Ganz anders verhält es sich bei Beetrosen und vor allem bei modernen Züchtungen. Sie wollen einen kräftigen Rückschnitt um ihre volle Blütenpracht entfalten zu können. Der Schnitt erfolgt dabei ca. 1cm über einem gut entwickelnden Auge |
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| Rosen
Krankheiten:
Pilzkrankheiten Die häufigste Pilzkrankheit bei Rosen ist der Sternrußtau, der die Pflanzen meist in Sommer nach einer längeren Regenperiode befallen kann. Dabei bilden sich sternförmige schwarze Flecken auf den Blättern die dann nach einiger Zeit abfallen. Weitere Pilzkrankheiten sind der echte und der falsche Mehltau die man an einem mehligen Belag auf Blättern und jungen Trieben erkennt und der Rosenrost der anfangs gelbe später rostrote bis schwarze Pusteln auf der Blattunterseite bildet. Bei allen Pilzkrankheitren gelten die gleichen Vorbeuge und Behandlungsmaßnahmen. Vorbeugende Maßnahmen sind sonniger luftiger Standort der Pflanzen, Spritzungen mit Schachtelhalmbrühe, und entfernen und vernichten aller befallenen Pflanzenteile. Falls die Rosen von Pilzkrankheiten stark befallen sind hilft leider nur noch Chemie, so wie Menschen die an schweren infektiösen Krankheiden leiden auch kein Kamillentee, sondern nur noch Penizillin und Antibiotika hilft. Deshalb finde ich das in solchen Ausnahmefällen, in denen es um den Erhalt der Pflanzen geht, auch chemische Mittel eingesetzt werden dürfen |
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| Schädlinge:
Blattläuse : Diese beisenden Insekten vermehren sich bei warmer Witterung im Sommer explosionsartig und können unseren Rosen stark zusetzen. Dieses geschieht einerseits durch ihrer saugende Tätigkeit andererseits in dem sie das Blattgewebe verletzen und so Pilzsporen den Weg ebnen. Zur Bekämpfung der Blattlausplage kann man es mit einfachen Mitteln wie Seifenlauge oder Brenneselbrühe versuchen. Falls damit kein Erfolg erzielt wird bietet der Handel geeignete bienenfreundliche Mittel an. Triebbohrer : Der Triebbohrer ernährt sich vom Mark der Rosentriebe die dann absterben. Die einzige Möglichkeit ist die befallenen Triebe tief abzuschneiden und zu vernichten |
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